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Informationen zur Bayernwahl

So wählen Sie bei der bayerischen Landtagswahl richtig...

Bildnachweis: © Trueffelpix - Fotolia.com

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Das Wahlgebiet im Bundesland Bayern ergibt sich aus den sieben Regierungsbezirken (Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken, Schwaben) die zugleich auch die sieben Wahlkreise bei der Landtagswahl in Bayern sind. In jedem Wahlkreis können die zugelassenen Parteien und Wählergruppen eine (Wahlkreis-) Liste aufstellen. Die Wahlkreise sind wiederum in Stimmkreise unterteilt.

Insgesamt werden 180 Abgeordnete in den neuen Landtag gewählt, wobei die eine Hälfte der Abgeordneten über die Stimmkreise (Stimmkreisbewerber) mit der Erststimme und die andere Hälfte über die Wahlkreise (Wahlkreisbewerber), mit der Zweitstimme gewählt werden.

Mit der Erststimme (Stimmkreise) wählen Sie direkt Ihren Stimmkreisabgeordneten. Dieser wird deshalb auch Direktkandidat genannt. Es darf nur ein Bewerber angekreuzt werden, sonst wird Ihre Stimme ungültig.

Mit der Zweitstimme werden die Wahlkreisabgeordneten gewählt. Auf diesem Stimmzettel gibt der Wähler seine Stimme ab, indem er in dem Kreis vor dem Namen des Bewerbers, den er wählen will, ein Kreuz anbringt. Auch hier darf nur ein Bewerber angekreuzt werden. Kreuzt der Wähler statt eines Bewerbers den Wahlvorschlag (Partei oder Wählergruppe) an, so wird der Stimmzettel dadurch nicht ungültig.

ACHTUNG: Ein Häufeln von Stimmen wie bei der Gemeinderatswahl ist bei der Landtagswahl Bayern nicht möglich.

Die Rechtsgrundlagen und Regeln für die Bayerische Landtagswahl ergeben sich aus Artikel 14 der Bayerischen Verfassung, dem Landeswahlgesetz und seinen Anlagen und der Landeswahlordnung mit ihren Anlagen. Der Landeswahlleiter leitet die Wahl des Bayerischen Landtags. Es gibt für jeden Wahlkreis auch einen eigenen Wahlkreisleiter und für jeden Stimmkreis einen Stimmkreisleiter

Quelle:Landeswahlgesetz und seinen Anlagen, Bayerische Verfassung, Bayerischer Landtag, Landesamt für Statistik

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